Vereinsgeschichte

Im Jahre 1888 gründete sich der Deutsche Seglerverband unter Federführung des Deutschen Regattavereins. Er war der Dachverband aller deutschen Seglervereine, damit auch des Deutschen Hochseesportverbandes „Hansa“ (DHH), der sich die Ausbildung des hochseeseglerischen Nachwuchses zum Ziel gesetzt hatte. Ehemalige Törnteilnehmer bildeten sogenannte Kameradschaften in vielen großen Städten. Im Raum Hannover entstand so am 29.05.1956 die Kameradschaft Hannover im DHH. Nach 17jähriger Geschichte als aktive jollen- und seesegelnde Kameradschaft kam es im Laufe der Zeit durch die Anschaffung eigener Boote zu einer Interessen-kollision mit dem DHH.

Dies führte am 01.12.1973 zur Gründung des Vereins Segelkameradschaft Hannover e.V.
1974 wurde die SKHA e.V. auch Mitglied des Landes-und Stadtsportbundes. Am 25.07.1956 erstand der Verein sein erstes „eigenes“ seegehendes Boot. Der wachsende Anspruch an Seetüchtigkeit und Komfort führte im Laufe der Jahre zu dem Erwerb immer größerer Schiffe. Zuletzt wurde im Jahre 1997  die „Aldebaran“, eine Hallberg Rassy 352 mit 10,50 m Länge angeschafft.

Die größeren Yachten und die Vereinsorganisation mit Fortsetzungsreisen und Crewwechseln unterwegs haben das Einzugsgebiet der SKHA erheblich erweitert. Neben dem „Hausrevier“ südliche und südwestliche Ostsee gehören in den letzten Jahren auch der Englische Kanal, die Irische See, die Nordsee und die nördliche Ostsee zum Fahrtgebiet.

Daneben besteht die Möglichkeit zum Jollensegeln. Auf dem Steinhuder Meer unterhält der Verein einen Zugvogel. Er steht den Vereinsmitgliedern unentgeltlich zur Verfügung.